les halles Rezept: Moules à la Crème

Muscheln nachputzen. Vorsicht: erst kurz vor dem Kochen machen, da herausgerupfte Bärte die Muschel verletzen und töten können. Stangensellerie in schmale etwa 1 cm lange Stäbchen schneiden, Flache Persilie zum Garnieren vorbereiten.

Zutaten Für 6 Personen:

–        1800 g frische Muscheln
–        1 Stangensellerie, Knoblauch, Zwiebeln
–        1 flacher italienischer Peterli
–        Pastis, Weisswein
–        Voll-Rahm
–        Olivenöl

Zubereitung:

Olivenöl in eine hohe Pfanne geben und Sellerie kurz anziehen, Muscheln beigeben und mehrmals umrühren. Mit Weisswein ablöschen und weiter umrühren, bis alle Muscheln geöffnet sind. Mit Rahm verfeinern, die Menge an Wein und Rahm bestimmen Sie: Es sollte keine Suppe sein und genug Jus hergeben, dass etwas Sauce gelöffelt werden kann. Die Muscheln liefern mit ihrem Wasser das Salz. Bei Bedarf Sauce abschütten und in einer Pfanne bis zur gewünschten Konsistenz einkochen, mit Pfeffer und Knoblauch und einem Schuss Pastis abschmecken.
Die Muscheln sollen sich öfnen, aber nicht verkochen, sonst werden sie gummig. Das Fleisch kann auch mehr oder weniger roh genossen werden.

In die Teller verteilen, mit Sauce übergiessen und Petersilie garnieren.

Muschelschalen können zerstampft und in den Kompost gegeben werden, Muschelkalk ist Dünger.

moule-frites-klein

Einkaufstipp im les halles Bio- und Gourmetshop:

-Zu Muscheln passt ein Weisswein aus Pinet (autochtone Rebsorte Picpoul), leicht fruchtig, trocken im Meersand gewachsen, Region Sêtes im Languedoc-Roussilon
-Bio-Pastis von Janot eignet sich zum Muschelsud und als Apéro für den ganzen Sommer
-AOC Bouchot Muscheln aus der Bretagne//Normandie

PS: Moules können auch auf dem Holzkohlengrill gegart werden. Frische Muscheln auf den Grillrost geben und mit einem Holzspatel hin und her schürgen, so wie es der Maroniverkàufer macht und dann in eine Papiertüte geben……essen wie Maroni! So gesehen und gegessen an der Féria in Béziers im Languedoc-Roussillon. Schmeckt so wie eine Muschel als Bratwurst, etwas rauchig, etwas angekohlt. Das Salzwasser der Muschel geht dabei verloren und verdampft in der Glut und es riecht wie bei den warmen Quellen im Meer.

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